Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass meine Blogs seltener geworden sind. Um nicht zu sagen: spärlich. Das hat zwei Gründe.

Erstens dreht sich die Psychosekte im Kreis bzw. nähert sich unaufhaltsam der Flatline. Dementsprechend gibt es kaum Relevantes aus dem deutschsprachigen Raum zu berichten. Ich blogge daher nur im Fall der Fälle und den amerikanischen Markt bedient derweil in aller Emsigkeit Tony Ortega, der sein Sortiment mittlerweile ausweitete: Neben den Zeugen Jehovas warf er auch ein Auge auf Nxivm. Noch nie gehört? Am Ende des Blogs einiges dazu.

Der zweite Grund meiner zunehmenden Absenz: Ich bin jetzt im seligen Alter von 65 Jahren 😉 angekommen und mein zweites Lebensthema harrt seit einigen Jahren auf die Be- und Aufarbeitung: Die Krankheit Krebs. Ich litt von 1999 bis 2004 daran, bevor ich einen eigen Weg einschlug. Dahingehend ist also ein Buch im Entstehen – und verschlingt große Teile meiner Zeit. Dazu kommt noch der Alltag, der auch seine Tücken hat.

Aber nochmals zurück zum Thema Scientology. Der Blog wird weiter existieren und mein wachsames Auge ruht auf den Verstrahlten, die obwohl weltweit weniger als 100.000 Frau/Mann stark, es immer wieder schaffen, die eine oder andere Irritation auszulösen. Obwohl dies vermehrt bei den eigenen Mitgliedern geschieht.

Da aber immer wieder Menschen mit dieser „Organisation“ in Berührung kommen und das staatliche Angebot schlicht und ergreifend nicht gerade vor Kompetenz sprüht, werde ich mit der Gesellschaft gegen Sekten- und Kultgefahren einen sogenannten Scientology-Tag anbieten. Konkret bedeutet das, dass ich ab Ende März jeden Dienstag zwischen 11 und 15 Uhr bzw. nach Absprache vor Ort (Wien) zur Verfügungen stehen werde. Die Details alsbald.

Womit ich bei einer Bitte angelangt bin: Das Betreiben des Blogs kostet eine Jahresgebühr. Ich wollte ursprünglich den Blog gegen Scientology sowie seine Schwesterblogs (Todesfälle von Scientology und Scientology-Leaks) in modifizierter Form – und damit ohne diese lästigen Jahresgebühren – weiterbestehen lassen oder die beidern „Schwestern“ auflösen. Aufgrund der Zugriffszahlen tat mir dann dieses „Kupieren“ in tiefster Seele weh. Die Scientologen hätten sich sicher gefreut, wenn diese virtuellen Mahnmale nur mehr schwer zu finden wären – aber wegen 200 Euro?

Und darum geht’s: Ich muss diese demnächst berappen und habe rd. 20 Euro beisammen.

Auch wenn es sich vielleicht blöd anhört – ich lebe im Moment von rd. 900 Euro -, aber für die restlichen 180 Euro bitte ich Sie um Ihre Mithilfe!

Einfach per PayPal: wilfried.handl@gmx.at

Danke im Voraus und nun zur Nxivm-Story. Ich zitiere diesbezüglich ein Story aus dem SPIEGEL bzw. verlinke Wikipedia. Über das Nahverhältnis zu Scientology berichtete Tony Ortega – hier zu finden.

Mehr demnächst …

Foto: A&E