Mithilfe ihres „Konzeptes“ Sag Nein zu Drogen“ versucht Scientology und deren Geheimdienst OSA nicht nur Links zu generieren, sondern auch, mit Ihren „Referenten“ bei Veranstaltungen zum Thema zu punkten. Deren Strategie ist einfach: Das Thema steht immer auf der Agenda, wenn es um Jugendliche geht, gleichzeitig gibt es nicht viele Vortragende. Und da hakt Scientology ein – ohne dass es die besorgten Eltern merken, steht plötzlich OSA bzw. Scientology am Pult.

Im ersten Schritt versucht der Psychokult auch gar nicht, ihr wirres Weltbild zu vermarken, sondern punktet durchaus mit allgemein Bekanntem – und sammelt Pluspunkte. Auch ihre Redner sind nicht schlecht – und scheinbar bemüht. Erst im vierten oder fünften Schritt macht man dann Bekanntschaft mit der „Lehre“.

Ein Leser meines Blogs – vielen Dank an dieser Stelle – machte sich die Mühe und hatte diese Spur verfolgt.

Dabei ist er beim Selbsthilfenetzwerk im Landkreis Ravensburg gelandet – und bei Laura Kochsiek. Letztere ist aus dem ARD-Beitrag Miese Tour von Scientology  bekannt …

Und dann stand sie plötzlich auf der Rednerliste des Selbsthilfenetzwerks …

Blog 07072018

Was man dagegen tun kann?

Aufmerksam sein und diese „Feinheiten“ dokumentieren.

Fotos: ARD, Screenshots (2)